Wiederkehrende Prozesse in Produktion und Verwaltung verstehen

Wiederkehrende Tätigkeiten lassen sich gezielter beurteilen, wenn Auftrag, Arbeitsplatz und Zeitbedarf zusammen betrachtet werden. PKS unterstützt die Erfassung und Auswertung in Produktion und Verwaltung – branchenübergreifend und auf Ihre Abläufe abgestimmt.

Varianten und Arbeitsfolgen bei Vergleichen berücksichtigen

Vergleichbarkeit

Aufträge unterscheiden sich durch Merkmale, die ihren Zeitbedarf beeinflussen. In der Produktion können das Material, Geometrie, Gewicht oder Stückzahl sein. In der Verwaltung kommen beispielsweise Belegumfang, Anzahl der Positionen oder erforderliche Prüfschritte infrage. Welche Größen relevant sind, wird am jeweiligen Arbeitsplatz untersucht.

Produktion und Verwaltung

Material, Stückzahl, Belegumfang oder Prüfschritte.

Welche Merkmale tatsächlich relevant sind, hängt vom betrachteten Prozess ab. Ein Zeitvergleich ist nur dann hilfreich, wenn Unterschiede zwischen den Aufträgen berücksichtigt werden.

PSystem

Zeiten entlang der eigenen Prozesse zuordnen

Ihre Abläufe
Ob Zuschnitt, Montage und Versand oder Innendienst, Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung: Entscheidend ist, welche Tätigkeiten in Ihrem Betrieb wiederkehren und welche Zuordnung Ihre Fragestellung benötigt. Die Beispiele beschreiben mögliche Einsatzbereiche, keine vorgegebene Prozessstruktur.
Vor dem Start
Mit PSystem können Personal- und Auftragszeiten entlang betrieblicher Einheiten erfasst werden. Vor dem Start werden Stammdaten, Rückmelderegeln und die benötigte Auswertung abgestimmt.

Datenbasierte Planzeiten für geeignete Vorgänge prüfen

Für wiederkehrende und ausreichend dokumentierte Abläufe wird geprüft, ob Zeit-, Betriebs- und gegebenenfalls Maschinendaten eine statistische Planzeitermittlung erlauben. AVATR untersucht Zusammenhänge zwischen Zeitbedarf und geeigneten Einflussgrößen. In der Verwaltung können dafür entsprechend strukturierte Vorgangs- und Zeitdaten genutzt werden.
Ein Modell muss zum betrachteten Bereich und zum vorhandenen Auftragsspektrum passen. Für neue oder seltene Varianten sind Aussagen möglicherweise nur eingeschränkt möglich.

Mit einem abgegrenzten Bereich starten

Wählen Sie einen Bereich, in dem ein konkreter Informationsbedarf besteht und Zuständigkeiten klar sind. Prüfen Sie dort, welche Auftrags- und Zeitdaten bereits vorliegen und wo zusätzliche Rückmeldungen nötig sind.

Ein solcher Einstieg erleichtert es, Erfassung und Auswertung im Arbeitsalltag zu prüfen. Welche Schritte danach sinnvoll sind, wird anhand der gewonnenen Erkenntnisse festgelegt.

Häufige Fragen

Eignet sich der Ansatz auch für variantenreiche Aufträge?

Variantenreiche Aufträge erfordern eine besonders sorgfältige Zuordnung und Bewertung der Einflussgrößen. Ob eine bestimmte Auswertung oder Planzeitmodellierung sinnvoll ist, wird anhand Ihrer Abläufe und Daten geprüft.

Lassen sich auch administrative Tätigkeiten untersuchen?

Ja, sofern Tätigkeiten ausreichend wiederkehren, nachvollziehbar abgegrenzt sind und geeignete Daten vorliegen. Beispiele sind die Bearbeitung von Aufträgen, Rechnungen oder Belegen. Vergleichbare Vorgänge, Einflussgrößen und der jeweilige Arbeitsplatz werden vor einer statistischen Auswertung fachlich geprüft.

Ihre Prozesse

Welche Abläufe möchten Sie genauer verstehen?

Nennen Sie uns Ihren betrachteten Arbeitsbereich bzw. das Arbeitssystem und die Daten, die Ihnen heute zur Verfügung stehen.